Aktuelle Mitteilungen

Rundbrief vom 2. Dezember 2020

Liebe Mitglieder des Altertumsvereins,

leider hat Corona nun auch unseren so lange geplanten Andreastag zunichte gemacht, bei dem wir den neuen Wormsgau 2020 der Öffentlichkeit vorstellen und an Sie ausgeben wollten. Der Band ist inzwischen erschienen und wieder einmal sehr schön geworden. Dafür möchte ich den Autorinnen und Autoren und allen, die sich um sein Erscheinen bemüht haben, vor allem Herrn Prof. Dr. Bönnen als Herausgeber und unserem Verleger, Herrn Prof. Dr. Werner, ganz herzlich danken.

Wie Sie wissen, gestatten es die hohen Portokosten nicht, das Buch unseren Wormser Mitgliedern mit der Post zuzusenden. Da das Jüdische Museum wegen der Pandemie geschlossen ist, können Sie es zu den gewohnten Öffnungszeiten vorerst auch noch nicht abholen.

Wir möchten Ihnen aber die Lektüre auf keinen Fall länger vorenthalten und haben uns daher in Abstimmung mit dem Stadtarchiv dazu entschlossen, für die Ausgabe des neuen Buches an unsere Mitglieder an einigen Tagen die Kasse des Jüdischen Museums im Raschihaus zu besetzen.

Die Abholung wird möglich sein am

Donnerstag, 10.12.2020, 15-17 Uhr,
Freitag, 11.12.2020, 15-17 Uhr und am
Samstag, 12.12.2020, 11-13 Uhr.

Natürlich können Sie bei dieser Gelegenheit auch einige Flaschen unseres im letzten Mitgliederbrief bereits angekündigten Andreasweins erwerben (Preis pro Flasche: 7,50 €). Sie unterstützen damit die Arbeit des Altertumsvereins. Wir danken unserem Mitglied Eichfelder für das Design des Etiketts.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Im Anschluss an die genannten Ausgabetermine wird der Wein auch in der Buchbinderei Schenk, Römerstraße 64, und in der Kunsthandlung Steuer, Kämmererstraße 41, erhältlich sein. Beiden gilt unser herzlicher Dank für ihre spontane Hilfsbereitschaft, ebenso natürlich unserem Vorstandsmitglied Herrn Dr. Koch und dem Weingut Knab in Pfeddersheim, die gemeinsam die schöne Idee eines Andreasweins entwickelt und tatkräftig umgesetzt haben.

Bitte achten Sie beim Abholen von Wormsgau und Andreaswein auf die genaue Einhaltung der Hygienevorschriften. Hier die Öffnungszeiten der Buchbinderei Schenk: Dienstag, Mittwoch und Freitag 10 – 12.30 Uhr und 14.30 – 18 Uhr, Donnerstag von 10 – 12.30 Uhr, Samstag von 10 – 13 Uhr.

Die Kunsthandlung Steuer ist Montag – Samstag 09.30 – 13.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: info@altertumsverein-worms.de.

Auch sonst sind der Verein und seine Mitglieder in den vergangenen Wochen nicht untätig geblieben, und wir freuen uns, Sie auf eine Reihe neuer Publikationen hinweisen zu können.

Frau Ulrike Schäfer hat für den Verein Warmaisa den zweiten Band von Vergiss uns nicht … Stolpersteine in Worms (ISBN 978-3-947884-48-3, € 19,90) redaktionell betreut. Der Band dokumentiert die Wormser Stolpersteinverlegungen V-X und enthält u.a. Kurzbiographien und Abbildungen der von den Nazis getöteten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Altertumsverein hat die Drucklegung mit einem Druckkostenzuschuss unterstützt.

Ebenfalls einen Zuschuss des Vereins erhielt die jüngste Veröffentlichung von Herrn Dr. Jörg Koch: 111 Wormser Straßen von A bis Z (ISBN: 978-3-947884-24-7, € 20,00 €).
In Worms gibt es 1063 Straßen und Plätze. Herr Dr. Koch bietet in seinem Buch eine Auswahl, bei der der regionale Bezug im Vordergrund steht. Erläutert werden deren Lage und Namensgeber. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Umbenennungen infolge von Entnazifizierung und Eingemeindungen gelegt. Damit wird deutlich, wie sehr Straßennamen als Instrumente von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur dienen können.

Sehr engagiert haben sich Dr. Gerold Bönnen und Hans-Georg Herrnleben beim Erscheinen des von Hans Berkessel herausgegebenen Quellenbandes Warmaisa – Klein-Jerusalem am Rhein. Zeugnisse jüdischen Lebens in Worms (ISBN: 987-3-961760-53-4, € 20,00). Das Buch ist aus Anlass des gemeinsamen Antrags der drei SchUM-Städte zur Aufnahme ins UNESCO-Welterbe entstanden und spiegelt in seinen Texten das einzigartige jüdische Erbe unserer Stadt.

In einem digital veröffentlichten umfangreichen Aufsatz über Die Anfänge kommunaler Führungsgremien in Worms (1180 bis 1233) in vergleichendem Blick: Befunde und Thesen zur frühen Ratsbildung untersucht Herr Dr. Bönnen auf breiter Quellen- und Literaturbasis eine der spannendsten Epochen der Wormser Stadtgeschichte. Der Aufsatz steht interessierten Lesern kostenlos auf dem Heidelberger Dokumentenserver zur Verfügung.

Trotz aller Einschränkungen laufen natürlich auch unsere Planungen zum Vortrags- und Exkursionsprogramm 2021 weiter. Wir hoffen sehr, Ihnen dazu bald nach dem Jahreswechsel in einem Mitgliederbrief weitere Information geben zu können.

Bis dahin wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen gesunden und glücklichen Start ins neue Jahr.

Ihnen allen ganz herzliche Grüße

Burkard Keilmann

Wichtige Hinweise: Absage von Veranstaltungen

1. November 2020: Wegen der Coronavirus-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen müssen die Führungen durch das neugestaltete jüdische Museum in Worms leider verschoben werden. Einen neuen Termin werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Aus den gleichen Gründen hat die Stadt Worms den für den 28. und 29. November geplanten Andreastag abgesagt. Die in diesem Rahmen geplante Präsentation des neuen Wormsgaus fällt ebenfalls aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Mitgliederbrief Oktober 2020

Liebe Mitglieder des Altertumsvereins,

sicher haben Sie bereits mit Spannung zusammen mit dem Winterprogramm auf ein erstes schriftliches Lebenszeichen Ihres neuen Vorsitzenden gewartet. Aber Corona legt auch dem Altertumsverein einige Steine in den Weg, und deshalb kann ich mich erst jetzt bei Ihnen melden.

Am 3. Juli 2020 hat mich der Vorstand zum neuen Vorsitzenden unseres Vereins gewählt. Darüber habe ich mich sehr gefreut, und ich möchte allen für das große Vertrauen, das sie in mich setzen, ganz herzlich danken.

Für diejenigen unter Ihnen, denen mein Name noch nicht so vertraut ist, darf ich mich kurz vorstellen:
Ich heiße Burkard Keilmann, bin in Worms geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur am Altsprachlichen Gymnasium habe ich Geschichte und Latein studiert und war von 1980 bis 2019 an meiner alten Schule, die inzwischen Rudi-Stephan-Gymnasium heißt, als Lehrer, seit 2003 auch als Schulleiter tätig. Schon als Schüler und Student hat mich die Begeisterung für die Geschichte der Menschen meiner Heimatstadt gepackt, und der Altertumsverein gibt mir schon seit vielen Jahren die Möglichkeit, sie in verschiedenen Projekten zu erforschen.

Dank an Dr. Josef Mattes

Jetzt freue ich mich auf die Aufgaben, die auf mich zukommen. Mein Vorgänger, Herr Dr. Josef Mattes, hat in den 16 Jahren seiner Amtszeit Herausragendes geleistet:

Mit hohem persönlichem Einsatz nahm er die alltäglichen Aufgaben des Vorsitzenden wahr, plante ungezählte Exkursionen, organisierte Vorträge und Präsentationen. 

Unermüdlich hat er sich für das große jüdische Erbe unserer Stadt eingesetzt. Mit seinem nie nachlassenden Engagement für den jüdischen Friedhof, dessen Pflege und die Dokumentation seiner Gräber hat er wesentlich zur Bewerbung der SchUM-Städte um Anerkennung als Welterbe der UNESCO beigetragen. 

Als Bauherr trug er für den Altertumsverein in den letzten Jahren die Verantwortung für die Wiederherstellung der beiden verlorenen Flügel des Kreuzgangs im Andreasstift, deren Vollendung wir in wenigen Tagen feiern dürfen. Ohne seinen Einsatz wäre die für das Gedenkjahr des Lutherreichstags 2021 geplante Landesausstellung im Wormser Museum nicht möglich.

Hierfür und für viele andere Arbeiten dankt der Altertumsverein Herrn Dr. Mattes ganz herzlich!

Neue Pläne

Stadtspaziergänge und weiteres

Bisher hat es der Altertumsverein recht gut verstanden, den lähmenden Einschränkungen, die uns Corona auferlegt, auszuweichen. Zwar konnten wir unser Vortragsprogramm im Frühjahr nicht zu Ende führen und müssen auch für den Rest des Jahres auf bereits geplante Vorträge verzichten, da eine Einhaltung der Abstandsregeln nur noch eine ganz geringe Zuhörerzahl ermöglicht, aber die Exkursionen des Sommerprogramms durften wir nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufnehmen. Die drei unternommenen Fahrten – darunter die mehrtägige Exkursion nach Oberbayern – waren ein voller Erfolg. Frau Dr. Spille und Herrn Dr. Bönnen gilt unser herzlicher Dank für die anstrengende und umsichtige Planung und Vorbereitung!

Da sich auch im Herbst dieses Jahres die sehnlichst erhoffte Normalität nicht einstellte, erklärten sich Frau Dr. Spille, Herr Herrnleben und Herr Dr. Werner spontan bereit, auf „Spaziergängen“ mit interessierten Mitgliedern charakteristische Bereiche der Stadt zu erlaufen. Durch den gemeinsamen Aufenthalt an der frischen Luft vermeiden wir die Enge coronageschwängerter Vortragssäle, und die Vorträge gewinnen durch Beobachtung am konkreten Objekt erheblich an Anschaulichkeit. Der Zuspruch, den wir mit unserem Programm fanden, übertraf alle unsere Erwartungen. Die Führungen und selbst die eilends angesetzten Wiederholungstermine waren in Kürze alle ausgebucht.

Natürlich mussten wir zur Umsetzung unserer Idee den Zeitraum nutzen, in dem das bereits kürzer werdende Tageslicht unser Vorhaben noch ermöglichte. Eine Einladung durch einen Mitgliederbrief wäre viel zu umständlich gewesen. Wir entschieden uns daher für das Internet und die Nutzung der zahlreichen dem Verein bereits zur Verfügung stehenden Mailadressen. Selbstverständlich haben wir aber auch uns mündlich oder telefonisch zugegangene Anmeldungen berücksichtigt.

Dennoch hat sich gezeigt, dass die digitale Technik eine rasche Reaktion auf die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen sehr erleichtert. Wir bitten daher alle, die an dem aktuellen Geschehen rund um den Altertumsverein interessiert sind, uns Ihre Mailadresse für unseren Verteiler zur Verfügung zu stellen. Eine Mail an info@altertumsverein-worms.de genügt. Wichtige Hinweise auf die Veranstaltungen des Vereins finden Sie auch auf unserer Homepage http://www.altertumsverein-worms.de/aktuelles/mitteilungen/.   

Fahrt zur Landesausstellung in Mainz: „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ 

Neben den bereits erwähnten Stadtspaziergängen planen wir einen Besuch der Landesausstellung Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht im Mainzer Landesmuseum. Zwar waren wir auch hier durch die coronabedingten Auflagen in der Terminwahl eingeschränkt, doch ist es Herrn Dr. Bönnen gelungen, für Donnerstag, den 22.10.2020, ab 14 Uhr drei Führungen für je 15 Personen zu vereinbaren.

Wir fahren um 12:30 Uhr am Stadion (Alzeyer Straße) bzw. 12:35 Uhr in der Hagenstraße ab. Die Rückkehr erfolgt gegen 18 Uhr. Anmeldungen erbitten wir als Mail über info@altertumsverein-worms.de oder telefonisch bei Frau Dr. Spille (06241/46950). Vergessen Sie nicht, den Unkostenbeitrag von 25,00 € nach Bestätigung Ihrer Anmeldung rechtzeitig auf das Konto des Altertumsvereins bei der Sparkasse Worms-Alzey-Ried IBAN DE77 5535 0010 0000 0162 05 zu überweisen.

Führungen durch das neu gestaltete Jüdische Museum im Raschihaus

Wichtiger Hinweis: Das Jüdische Museum bleibt im November wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Die Führungen müssen daher leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, den wir rechtzeitig bekanntgeben.

Vor wenigen Tagen wurde das neugestaltete Jüdische Museum im Raschihaus eröffnet. Herr Dr. Bönnen bietet donnerstags am 05.11.2020 und am 19.11.2020 jeweils von 18 bis 19 Uhr eine Führung durch die interessante, völlig neu konzipierte Ausstellung an. Auch hier gelten einschränkende Vorschriften der Corona-Bestimmungen. Daher ist eine Anmeldung per Mail (gerold.boennen@worms.de) oder telefonisch (Jüdisches Museum: 06241/853-4704 oder Stadtarchiv: 06241/853-4712) erforderlich.

Beteiligung am Andreastag im Wormser Museum

Am Samstag/Sonntag, 28./29.11.2020, jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr, begehen die Stadt Worms und der Altertumsverein gemeinsam im Museum am Weckerlingplatz mit einem reichhaltigen Programm den Andreastag. Wir haben allen Anlass, in diesem Jahr den Tag des hl. Andreas besonders zu feiern, denn vor genau 1000 Jahren verlegte der Wormser Bischof Burchard das Andreasstift in die schützende Ummauerung der Stadt, und in diesem Jahr dürfen wir uns über die Wiederherstellung der beiden zerstörten Kreuzgangflügel freuen, bei der sich der Altertumsverein besonders engagiert hat.

Der Altertumsverein ist im Programm des Andreastags mit einem eigenen Stand vertreten. Auch bei zwei thematischen Führungen (jeweils am Samstag und Sonntag um 15 Uhr) wird die enge Verbindung des Vereins und der von ihm angelegten Sammlungen zu dem von ihm begründeten Museum im Andreasstift deutlich werden.

Mitglieder des Altertumsvereins, die den Andreastag besuchen, können bei dieser Gelegenheit auch den bis dahin erschienenen neuen Band unserer Jahreschrift „Der Wormsgau“ kostenlos mitnehmen.

Zusammen mit der Stadt wird der Altertumsverein für den Andreastag auch eine Umfrage zur Neukonzeption des Wormser Museums nach dem Ende großen Landesausstellung zum Reichstag von 1521 entwickeln. Wir bitten alle Besucher des Andreastages um rege Beteiligung. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Auch die Gaumenfreuden sollen an unserem Fest nicht zu kurz kommen: Auf Initiative unseres Vorstandsmitglieds Dr. Koch hat das Weingut Knab einen trockenen Riesling als „Wormser Stiftswein St. Andreas“ zur Verfügung gestellt. Für die Gestaltung des Etiketts danken wir unserem Mitglied Herrn Eichfelder ganz herzlich. Der Wein kann am Stand des Altertumsvereins erworben werden. Ein Teil des Erlöses dient der Förderung der Vereinsarbeit.

Für weitere Informationen zum Programm des Andreastages verweisen wir auf den in den städtischen Einrichtungen ausliegenden Flyer. Bitte beachten Sie auch die dortigen Hinweise auf die Hygieneregelungen!

Wie geht es weiter?

Leider wissen wir noch nicht, wann Corona uns gestatten wird, unsere Wintervorträge wieder aufzunehmen. Wir werden die Entwicklung genau beobachten und Sie am Beginn des nächsten Jahres in einem Mitgliederbrief über den Stand unserer Planungen informieren.

Einige Hinweise sind aber bereits jetzt möglich:

Am Freitag/Samstag, 18./19.06.2021, wird der Altertumsverein zusammen mit der Dompfarrei, dem Stadtarchiv, dem Arbeitsbereich Neuere Geschichte der Universität Mainz und der Akademie des Bistums Mainz, Erbacher Hof, eine Tagung zum Thema „Reichstag – Reichsstadt – Konfession. Worms 1521“ durchführen, zu der schon jetzt alle Mitglieder geladen sind.

Auch die üblichen Exkursionen sollen im Sommer 2021 wieder stattfinden. So ist für Freitag, 17.09.2021 bis Montag, 20.09.2021 eine mehrtägige Exkursion voraussichtlich nach Goslar, Braunschweig, Wolfenbüttel, Königslutter und Hildesheim geplant.

Wir bitten um Verständnis, dass zu diesen Veranstaltungen Anmeldungen derzeit noch nicht möglich sind.

Wir freuen uns darauf, möglichst viele von Ihnen bei unseren Veranstaltungen wiederzusehen und wünschen Ihnen bis dahin alles Gute!

Bleiben Sie gesund, ganz herzliche Grüße

Burkard Keilmann

Stadtspaziergänge im Oktober: Termine und Hinweise

Liebe Mitglieder,

Die Stadtspaziergänge haben einen überwältigenden Zuspruch gefunden und waren in wenigen Stunden ausgebucht.

Wir freuen uns sehr, dass Frau Dr. Spille, Herr Herrnleben und Herr Prof. Dr. Werner bereit waren, Wiederholungstermine anzubieten. Auch diese Termine sind inzwischen ausgebucht. Von weiteren Anmeldungen bitten wir daher im Augenblick abzusehen. 

Alle, die sich bereits angemeldet haben und noch keine Rückmeldung erhalten haben, werden in Kürze über den Termin der Zusatzveranstaltung benachrichtigt.

Sobald es die Witterung wieder zulässt, werden wir im neuen Jahr die Reihe der Stadtspaziergänge fortsetzen. 

Damit ist die Planung des Herbst/Winter-Programms aber noch keinesfalls abgeschlossen. Informationen über weitere Veranstaltungen werden in Kürze folgen.

Die Termine der Stadtspaziergänge in der Übersicht

„Rund um den Karlsplatz“ mit Hans-Georg Herrnleben

Donnerstag, 1. Oktober, 16 Uhr

Dienstag, 6. Oktober, 16 Uhr

Durch das Kiautschau“ mit Prof. Dr. Ferdinand Werner

Donnerstag, 8. Oktober, 16 Uhr

Dienstag, 13. Oktober, 16 Uhr

Samstag, 17. Oktober, 10 Uhr

„Auf den Spuren des Stadtbachs“ mit Dr. Irene Spille

Donnerstag, 15. Oktober, 16 Uhr

Dienstag, 20. Oktober, 16 Uhr

Stadtspaziergänge des Altertumsvereins im Oktober

Liebe Mitglieder des Altertumsvereins,

eigentlich hatten wir schon viele gute Ideen für ein interessantes Vortragsprogramm im Winterhalbjahr gesammelt. Leider hat Corona unsere Projekte zumindest vorerst zunichte gemacht, denn Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit der bei uns üblichen hohen Teilnehmerzahl sind derzeit nicht zu organisieren.

Aber der Vorstand ließ sich nicht entmutigen, und hilfsbereite Mitglieder haben spontan ihre Unterstützung zugesagt. Wir planen nun, unsere Stadt auf Spaziergängen zu erkunden.

Einen ersten Spaziergang “rund um den Karlsplatz” bietet am Donnerstag, 1. Oktober, ab 16 Uhr Hans-Georg Herrnleben an.

Update: Dieser Spaziergang ist ausgebucht, es gibt noch keine Warteliste.

Die etwa zweistündige Fußexkursion beginnt und endet am Karlsplatz (vor dem Eleonoren-Gymnasium). Sie führt zu stadtgeographisch und kunsthistorisch interessanten Objekten des “neuen Worms” zwischen Liebenauer Feld im Norden, Alzeyer Straße im Süden, Erenburgerstraße im Westen und Seidenbenderstraße im Osten.

Treffpunkt: Karlsplatz vor dem Eingang des Eleonoren-Gymnasiums.

Der zweite Spaziergang führt am Donnerstag, 8. Oktober, ebenfalls ab 16 Uhr unter Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Werner in die ehemalige Arbeitersiedlung „Kiautschau“.

Update: Der Spaziergang ist ausgebucht. Es gibt einen Zusatztermin am 13. Oktober um 16 Uhr, der ebenfalls ausgebucht ist. Es gibt aktuell keine weitere Warteliste.

„Kiautschau“ ist die wichtigste und größte von mehr als zehn Arbeitersiedlungen, die am Ende des 19. Jahrhunderts von den Fabrikherren der Stadt in Worms angelegt wurden. Sie entstand auf Initiative und maßgeblich gefördert von Cornelius von Heyl. 1897 gründete er eine Aktengesellschaft „zur Erbauung billiger Wohnung namentlich zum Besten der Arbeiter“, der neben vermögenden Industriellen auch die Stadt Worms selbst angehörte. Die große Siedlung im Liebenauer Feld wurde nach Plänen von Karl Hofmann innerhalb weniger Jahre errichtet und gehört heute zu den wichtigsten Kulturdenkmälern der Stadt und des Landes.

Treffpunkt: Torbogen an der Ecke Bebelstraße/Friedrich-Ebert-Straße

Ein weiterer Stadtspaziergang unter der Leitung von Dr. Irene Spille führt am Donnerstag, 15. Oktober, ebenfalls ab 16.00 Uhr, am Stadtbach entlang.

Update: Der Spaziergang ist ebenfalls ausgebucht. Es gibt eine Warteliste für eine Zusatztermin.

Der Stadtbach war etwa 1000 Jahre lang eine der Lebensadern der Stadt Worms. Der etwa einstündige Spaziergang folgt seinem Verlauf durch die Stadt. Dabei werden alle Handwerksbetriebe und Einrichtungen erklärt, an denen er vorbeigeflossen ist und die er bedient hat oder unter denen er „gelitten“ hat.

Treffpunkt: Willy-Brandt-Ring vor der Neusatzschule, Ende des Rundgangs hinter der Pauluskirche.

Leider ist die Teilnehmerzahl bei allen Exkursionen auf je 15 Personen begrenzt. Frau Dr. Spille, Herr Herrnleben und Herr Professor Werner haben jedoch zugesagt, die Führungen bei Bedarf zu wiederholen.

Update: Wir bitten weiterhin um Anmeldung per Mail, da wir nur auf diese Weise den Bedarf abschätzen und eventuelle Zusatzführungen anbieten können.

Die Anmeldung erfolgt per Mail über info@altertumsverein-worms.de.

Altertumsverein fordert neues Konzept für Städtisches Museum

Mit großem Interesse hat der Wormser Altertumsverein die Presseberichte über den Besuch des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Alexander Schweitzer im Andreasstift zur Kenntnis genommen. Es freut uns sehr, dass sich die Landtagsfraktion über die anlässlich des Reichstagsjubiläums für 2021 geplante Ausstellung hinaus für die Attraktivität des Museums einsetzen will.

Die Sammlungen, aus denen das Museum im Andreasstift erwachsen ist, hat der Altertumsverein vor vielen Jahren der Stadt geschenkt. Eine großzügige private Spende für die Wiedererrichtung zweier Kreuzgangflügel veranlasst neben der Stadt auch den Verein zu großer Dankbarkeit. Sie ermöglichte es ihm, der Bitte der Stadtverwaltung zu entsprechen und als Bauherr die Verantwortung für die derzeitige Erweiterung des Museums zu übernehmen.

Der Verein trägt daher auch Verantwortung für eine angemessene Präsentation der Stadtgeschichte. Die inhaltliche Ausgestaltung dieser Präsentation ist nach seiner Auffassung in der öffentlichen Diskussion bisher vernachlässigt worden. Das große Interesse für eine Landesausstellung bietet nun die Chance, endlich darüber ins Gespräch zu kommen.

Worms benötigt dringend ein Museum, das allen Interessierten die gesamte Geschichte der Stadt in einer Dauerausstellung auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand in ansprechender Form nahebringt.

Die vorhandenen Sammlungen des Museums bieten eine hervorragende Grundlage zur Darstellung von thematischen Schwerpunkten in chronologischer Abfolge, die den Besucherinnen und Besuchern die Unverwechselbarkeit der Wormser Geschichte verdeutlichen können. Es müssen daher die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, dass das gesamte Gebäude des Andreasstifts für die Dauerausstellung genutzt werden kann.

Vor allem aber benötigen wir bis zum Sommer 2021 ein von Fachleuten erarbeitetes und danach zeitnah umzusetzendes Konzept. Sollten die durch andere Aufgaben in Anspruch genommenen personellen Ressourcen des Museums dazu nicht ausreichen, ist für Unterstützung durch zusätzliche Kräfte zu sorgen. Selbstverständlich bietet auch der Altertumsverein seine Mitarbeit an einem Ausstellungskonzept an.

Der Verein teilt die beim Besuch des Fraktionsvorsitzenden der SPD geäußerte Überzeugung, dass die Erweiterung des Museums Teil einer Weiterentwicklung des gesamten Andreasquartiers sein muss. Er sieht ebenso wie die Teilnehmer der Ortsbegehung die Notwendigkeit, dass bei diesem Projekt alle Beteiligten „an einem Strang“ ziehen (WZ 16.07.2020), und freut sich darauf, seine Kompetenz in die Planungen einzubringen.

Großes Lob für den Altertumsverein

29. Juli 2020: Der lokale Beirat SchUM bespricht von Zeit zu Zeit die aktuellen Entwicklungen zum Thema Weltkulturerbe.  Bei seinem letzten Treffen hob Dr. Stefanie Hahn, Leiterin der Stabsstelle „Unesco-Welterbeantrag SchUM-Stätten“ im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, besonders die Leistung des Altertumsvereins Worms für den Welterbeantrag hervor.

Der Verein setzte sich in den letzten Jahren in besonderem Maße für den Heiligen Sand ein, speziell bei der Restaurierung beschädigter Grabsteine, bei der Wiederaufrichtung umgefallener Steine, bei deren Reinigung und bei der Finanzierung der Datenbank epidat des Steinheim-Instituts der Universität Duisburg/Essen, in der alle Grabsteine des unteren Teils des Friedhofs verzeichnet sind. Er wird auch mit eigenen Spendenmitteln in den nächsten Monaten ein Buch über den Wormser Friedhof von Prof. Brocke und Mitarbeitern herausgeben.

Grußwort von Dr. Burkard Keilmann, dem neuen Vorsitzenden des Altertumsvereins

Liebe Mitglieder des Wormser Altertumsvereins,

am 3. Juli 2020 hat mich der Vorstand zum neuen Vorsitzenden unseres Vereins gewählt. Darüber habe ich mich sehr gefreut, und ich möchte allen alten und neuen Vorstandsmitgliedern für das große Vertrauen, das sie in mich setzen, ganz herzlich danken.

Für diejenigen unter Ihnen, denen mein Name noch nicht so vertraut ist, darf ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Burkard Keilmann, bin in Worms geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur am Altsprachlichen Gymnasium habe ich Geschichte und Latein studiert und war von 1980 bis 2019 an meiner alten Schule, die inzwischen Rudi-Stephan-Gymnasium heißt, als Lehrer, seit 2003 auch als Schulleiter tätig. Schon als Schüler und Student hat mich die Begeisterung für die Geschichte der Menschen meiner Heimatstadt gepackt, und der Altertumsverein gibt mir schon seit vielen Jahren die Möglichkeit, sie in verschiedenen Projekten zu erforschen.

Jetzt freue ich mich auf die Aufgaben, die auf mich zukommen. Mein Vorgänger, Herr Dr. Josef Mattes, hat in den 16 Jahren seiner Amtszeit Herausragendes geleistet: Unermüdlich hat er sich für das große jüdische Erbe unserer Stadt eingesetzt. Mit seinem nie nachlassenden Engagement für den jüdischen Friedhof, dessen Pflege und die Dokumentation seiner Gräber hat er wesentlich zur Bewerbung der SchUM-Städte um Anerkennung als Welterbe der UNESCO beigetragen.

Als Bauherr trug er für den Altertumsverein in den letzten Jahren die Verantwortung für die Wiederherstellung der beiden verlorenen Flügel des Kreuzgangs im Andreasstift, deren Vollendung in diesen Monaten zu erwarten ist. Ohne seinen Einsatz wäre die für das Gedenkjahr des Lutherreichstags 2021 geplante Landesausstellung im Wormser Museum nicht möglich.

Hierfür und für viele andere Arbeiten dankt der Altertumsverein Herrn Dr. Mattes ganz herzlich!

Aber auch in den nächsten Jahren kommen vielfältige Aufgaben auf uns zu:

Der Verein wird zusammen mit anderen wissenschaftlichen Institutionen beim Reichstagsjubiläum 2021 durch eine Tagung „Worms 1521. Reichstag – Reichsstadt – Konfession“ eigene Akzente setzen.

Wir werden darauf hinarbeiten, dass möglichst umgehend mit der Konzeption einer neuen Dauerausstellung des Museums begonnen wird, die die Chancen der Erweiterung der Ausstellungsfläche für die Präsentation der Stadtgeschichte nutzt und dabei auch bisher vernachlässigte Themenbereiche einbezieht.

Als anerkannte Denkmalpflegeorganisation werden wir uns auch weiterhin für den Denkmalschutz engagieren und uns bei der jetzt anstehenden Neugestaltung Andreasquartiers zu Wort melden.
Vor allem aber wollen wir uns darum bemühen, die faszinierende Geschichte und Kultur unserer Stadt möglichst vielen Bewohnerinnen und Bewohnern nahezubringen, denn wer sein Lebensumfeld kennt und schätzt, wird sich hier auch heimisch fühlen.

Dabei freue ich mich sehr auf Ihre Mithilfe und Unterstützung!

Ihr Burkard Keilmann

Mitgliederversammlung am 1. Juli 2020

Die Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstands findet am Mittwoch, 1. Juli um 18.30 Uhr, in der Aula des Rudi-Stephan-Gymnasiums im BIZ, Von-Steuben-Straße 31, statt.

Wir beachten alle derzeit geltenden Regeln. Denken Sie an ihre Maske, die sie beim Betreten und Verlassen des Gebäudes benötigen, aber am Platz ablegen können. Die Teilnehmerzahl ist auf 75 begrenzt.

Die übrigen für das Sommersemester geplanten Veranstaltungen (Exkursion nach Bad Homburg, Radtour nach Kirchheimbolanden) können stattfinden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Veranstaltungen.

Der Altertumsverein gratuliert Prof. Michael Brocke zum 80. Geburtstag

Prof. Michael Brocke, Foto: Daniel Schumann, Düsseldorf

9. Juni 2020: Der Judaist Prof. Michael Brocke, Leiter des Salomon Ludwig Steinheim-Institus für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg/Essen und Mitglied im Altertumsverein Worms, vollendet am 9. Juni 2020 sein 80. Lebensjahr.

Der Verein gratuliert ihm von Herzen, hat der Jubilar doch in den vergangenen Jahrzehnten der Wormser Denkmalpflege und den SchUM-Städten Worms, Mainz und Speyer einen großen Dienst erwiesen. Keiner kennt den Alten Jüdischen Friedhof Worms besser als er, keiner hat alle mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Grabsteine je so profund übersetzt, kommentiert und in der Epdidat-Datenbank der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dafür gebührt ihm unser aller Respekt und Dank.

Die Krönung seiner Forschungsarbeit in Worms wird die demnächst zu erwartende Herausgabe eines Buches über den Friedhof sein. Wir wünschen Prof. Brocke noch viele Jahre Gesundheit und Wohlergehen.

Josef Mattes, 1. Vorsitzender des Altertumsvereins

Videoführung durch Neubauten im Andreasstift

8. Juni 2020: Aufgrund der zahlreichen Absagen in Folge der Corona-Pandemie hat sich der Altertumsverein entschlossen, in verstärktem Maß Veranstaltungen auch als Video aufzuzeichnen und in dieser Form seinen Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Als erstes Video präsentieren wir Ihnen einen fünfzehnminütigen Rundgang mit Architekt Jürgen Hamm durch die neugebauten Flügel des Andreasstifts Worms.

Weitere Veranstaltungsabsagen

9. Mai 2020: Zwei weitere Veranstaltungen können wegen der Coronakrise nicht stattfinden. Die für 13. Juni geplante Exkursion zum Trifels entfällt. Ebenfalls nicht stattfinden kann die für 4. Juli geplante Fahrt zum Besuch der Ausstellung Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze in Mannheim. Der Veranstalter hat die gesamte Ausstellung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir informieren Sie rechtzeitig über das weitere Vorgehen.

22. April 2020: Es gibt noch keinen neuen Termin für die Durchführung der Mitgliederversammlung mit der Neuwahl des Vorstands. Bis zur Neuwahl bleibt der alte Vorstand im Amt und gibt sein Bestes. Wir bitten um Ihr Verständnis und etwas Geduld. Sobald Neuigkeiten vorliegen, erhalten Sie Nachricht von uns.

Die im Mai geplanten Veranstaltungen müssen wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wichtiger Hinweis: Veranstaltungsabsage

15. März 2020: Der für 20. März geplante Vortrag im Rahmen des Winterprogramms Caroline Katzer, „Konfessionen zwischen Konflikt und Koexistenz: Katholiken, Lutheraner und Reformierte in Worms im 18. Jh.“ muss leider wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

Gleichermaßen ausfallen muss die Mitgliederversammlung am 24. April und der im Anschluss geplante Vortrag von Dr. Bönnen.

Das Tagungszentrum wurde von der Stadt für Veranstaltungen mit Publikum geschlossen. Die Mitgliederversammlung und die Vorträge werden so bald wie möglich nachgeholt. Wir sind sicher, dass Sie dafür Verständnis haben.

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Der Altertumsverein Worms trauert um sein Ehrenmitglied Prof. Dr. Dr. Otto Böcher

3. März 2020: Mit Prof. Dr. Dr. Otto Böcher (12.3.1935-27.2.2020) verlieren die Stadt Worms und der Altertumsverein Worms einen engagierten und weit über die Region hinaus angesehenen Gelehrten.

Prof. Dr. Böcher, Quelle: Stadtarchiv Worms

Prof. Böcher trat bereits als 17-jähriger Schüler dem Altertumsverein bei und gehörte über Jahrzehnte dem Vorstand an. Er war fasziniert von der reichen Geschichte seiner Heimatstadt und blieb ihr sein ganzes Leben verbunden.

Besondere wissenschaftliche Verdienste erwarb Prof. Böcher sich um die Erforschung des jüdischen Lebens in Worms. Sein Name bleibt untrennbar mit seinen Forschungen zur Baugeschichte der Wormser Synagoge verbunden.

Zudem engagierte er sich nach dem 2. Weltkrieg für den Wiederaufbau der in der Reichspogromnacht 1938 zerstörten Synagoge und setzte sich für den Erhalt des vormaligen Gemeindehauses der jüdischen Gemeinde (heutiges Raschi-Haus) ein, das heute das Stadtarchiv und das Jüdische Museum beherbergt.

Prof. Böcher war ein hochgebildeter Mann, der in vielen Vorträgen seine Zuhörer durch sein breites Wissen und sein rhetorisches Talent für die Wormser Geschichte begeisterte. Wir werden seinen Einsatz für den Altertumsverein nicht vergessen.