Veranstaltungen

Vortragsprogramm 2025/2026

Wichtiger Hinweis: Der Vortrag von Dr. Stephan Albrecht, Bamberg über das Südportals des Wormser Doms kann krankheitsbedingt nicht stattfinden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Wir sind Herrn Hans-Georg Herrnleben daher sehr dankbar für seine spontane Bereitschaft, am gleichen Tag seinen ursprünglich für 24. April geplanten Vortrag zu halten.

Freitag, 20.02.2026, 19 Uhr, Haus am Dom:

StD i.R. Hans-Georg Herrnleben, Worms:

Samoa – auf den Spuren der deutschen Kolonialzeit in der Südsee 

– Wie entstand der Mythos von den paradiesischen Südsee-Inseln?
– Waren sie „Sehnsuchtsorte“ oder „ausgebeutete Kolonien“?
– Alles nur geraubt? Probleme der Provenienzforschung
– Wie sind die Völkerschauen zu bewerten?
– Sollen Straßennamen mit kolonialzeitlichen Bezügen umbenannt werden?
– Welche Rolle spielten die hanseatischen Kaufleute?

Diese und andere Fragen werden am Beispiel von Samoa thematisiert.
Auch wenn die deutsche Kolonialzeit auf den Samoa-Inseln im Südpazifik bereits nach 14 Jahren kampflos zu Beginn des Ersten Weltkrieges endete, hat sie in Wirtschaft und Gesellschaft Samoas bis heute Spuren hinterlassen. Der Referent begab sich bei mehreren Aufenthalten in Samoa auf Spurensuche und wird darüber in Wort und Bild berichten.

Zu diesem Vortrag gibt es einen Livestream auf Zoom. Sie finden ihn unter diesem Link:

https://us02web.zoom.us/j/85676562931?pwd=ezyZlacajhvwo2AaRUXVjCdWb1q9WO.1

Dienstag, 24.03.2026, 18 Uhr, Raschihaus:

Buchvorstellung des Sammelbandes „Das Wormser Konkordat von 1122“ 

Im September 2022 fand in Worms eine wissenschaftliche Tagung zum 900-jährigen Jubiläum des Wormser Konkordats von 1122 statt. Die Veranstaltung mit renommierten Fachleuten wurde gemeinsam mit dem Stadtarchiv und unterstützt durch den Altertumsverein Worms fachlich verantwortet von Frau Dr. Claudia Zey, Professorin für Allgemeine Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich, zweifellos eine der führenden Expertinnen für Probleme und Fragen des Hochmittelalters, vor allem aber des Investiturstreits.

Der Sammelband mit den erweiterten Beiträgen der Tagung erscheint jetzt im Umfang von ca. 350 Seiten in der renommierten Reihe der Beihefte der Regesta Imperii. Mit diesem Band wird eine profunde, auf lange Sicht grundlegende Standortbestimmung der Bedeutung des Wormser Konkordats in der hochmittelalterlichen Geschichte geboten.

Der Konzeption von Tagung und Band lag die Überlegung zugrunde, das Wormser Konkordat nicht isoliert als allein den Investiturstreit im römisch-deutschen Reich beendendes Ereignis zu betrachten, sondern es als ein Vertragsgeschehen zu verstehen, das Diskurse, Recht und Rituale bündelte, an einem bestimmten Ort öffentlich inszenierte und weit über die Aussagekraft der Dokumente hinaus Wirksamkeit entfaltet hat.

Die zwölf von ausgewiesenen Expertinnen und Experten verfassten Beiträge sind in drei Themenbereiche gegliedert:
1. Voraussetzungen und Standortbestimmungen: Rituale, Recht und Diskurse
2. (Wege nach) Worms und das Wormser Konkordat
3. Wirkungen des Wormser Konkordats

Der gerade erschienene Band wird der interessierten Öffentlichkeit am 24. März 2026 ab 18 Uhr im Stadtarchiv (Raschi-Haus) durch die Herausgeberin Frau Prof. Dr. Claudia Zey (Zürich) und den Leiter des Stadtarchivs Worms, Dr. Gerold Bönnen, gemeinsam vorgestellt. Ein Umtrunk an die öffentliche Veranstaltung schließt sich an.

Das Wormser Konkordat von 1122. Neue Perspektiven im städtischen und europäischen Kontext, hg. v. Claudia Zey, Köln 2026 (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte. Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii 53) – ISBN: 978-3-412-53571-1 – 351 Seiten – 65 €

Hinweis: Die Buchvorstellung wird nicht im Livestream übertragen.

Freitag, 24.04.2026, 19 Uhr, Haus am Dom:

Mitgliederversammlung

Der Altertumsverein besucht Luneville im Rahmen einer Exkursion