Veranstaltungen

Sommerprogramm 2019

Samstag, 20. Juli 2019

In das schöne Kannebäckerland – Höhr-Grenzhausen

Abfahrt ab Stadion 7.30 Uhr, ab Hagenstraße 7.35 Uhr, Rückkehr ca. 20.00 Uhr Preis 35 €

Anmeldung ab 24. Juni möglich Per Email (irene.spille@worms.de) oder telefonisch im Sekretariat des Stadtarchivs: 06241-8534701  

Die Fahrt geht in den Westerwald in das „Kannenbäckerland“ nach Höhr-Grenzhausen. Jeder hat sicher schon einmal einen „Bembel“ gesehen, oder ein anderes Gefäß im typischen Graublau der Keramiken aus der Region zwischen Wirges im Westerwald und Bendorf und Vallendar im Mittelrheintal. Ein Mittelpunkt dieser Region bildet die Stadt Höhr-Grenzhausen mit der Fachhochschule für Keramik oder Schule für Keramische Gestaltung, daher auch der Beiname „Kannenbäckerstadt“. Hier befindet sich das Keramikmuseum Westerwald mit einer Sammlung historischer und zeitgenössischer moderner Keramik und ein Museum für Stadtgeschichte. Ferner gibt es das private Keramikmuseum im Kannenofen („Töpferei und Museum im Kannenofen“) in einem der letzten erhaltenen Brennofengebäude (technisches Denkmal) für das ehemals im offenen Holzfeuer bei 1250 °C gebrannte typische blau-graue salzglasierte Westerwälder Steinzeug. Prachtvolle Beispiele dieser über 500 Jahre alten Handwerkstradition befinden sich übrigens in der Keramiksammlung des Museums Heylshof in Worms. Höhr-Grenzhausen ist ein Zusammenschluss der drei Gemeinden Höhr, Grenzhausen und Grenzau und außer der Geschichte der Westerwälder Keramik gibt es noch weitere interessante Kulturdenkmäler, z.B. eine Burg mit dreieckigem Turm bei Grenzau oder einen Abschnitt des Obergermanischen Limes.

Gemeinsames Mittagessen. Leitung: Maria Storf-Felden

Mitglieder des Altertumsvereins besuchen Lunéville im Rahmen einer Exkursion nach Lothringen im Jahr 2016; Quelle: Norbert Rau

Samstag, 17. August, 2019

Historisch ausgerichtete Fahrradtour an die Bergstraße und ins Ried

Treffpunkt um 13.00 Uhr am Hauptbahnhof Worms Gleis 8 (Bensheimer Bahnhof), Abfahrt ab Worms 13.20 Uhr nach Bensheim, Preis 20 € (einschließlich Bahnfahrt)

Anmeldung ab sofort möglich Per Email (irene.spille@worms.de) oder telefonisch im Sekretariat des Stadtarchivs: 06241-8534701

In Bensheim besuchen wir die interessante Altstadt und einige Metzendorf-Villen. Von dort geht es die Bergstraße entlang nach Zwingenberg mit seinem wundbaren Baubestand. Kurze Rast in einem der Winzerhöfe. Weiter geht die Fahrt durch das Ried (Wallfahrtskirche Maria Einsiedeln) und bei Gernsheim mit der Fähre über den Rhein; zurück über Hamm, Ibersheim und Rheindürkheim. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Einkehr in Worms, entweder Hessischer Hof oder Kolbs Biergarten. Die gesamte Radfahrstrecke ist flach und etwa 35 Kilometer lang.

Leitung: Dr. Gerold Bönnen

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Freitag, 20. bis Montag, 23. September 2019

Mehrtagesfahrt ins Elsass: Sélestat, Colmar, Ottmarsheim, Thann, Hartmannswillerkopf, Kaysersberg, Mont Sainte Odile, Obernai, Rosheim  

Abfahrt: 6.30 Uhr Stadion – 6.35 Uhr Hagenstraße, Rückkehr: 23.09. abends,

Preis: inkl. Busfahrt, Halbpension, Führungen und Eintritte p.P. 450 € im DZ und 510 € im EZ.

Anmeldungen ab sofort möglich Per E-Mail: irene.spille@worms.de oder telefonisch im Sekretariat des Stadtarchivs: Tel.: 06241/8534701  

Sélestat ist bedeutend wegen seiner kostbaren Humanisten- Bibliothek, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. In Colmar, wo auch unser Quartier liegt, besichtigen wir ausführlich die Stadt und das Unterlindenmuseum. Die karolingische Abteikirche von Ottmarsheim und die spätgotische Stiftskirche St. Theobald in Thann führen uns ins südlichste Elsass. Ebenso befindet sich dort in der Nähe des „Grand Ballon“ der Hartmannswillerkopf, ein wichtiger Schauplatz des 1. Weltkriegs mit einem 2017 neu gestalteten Museum. Es ist möglich, in einem Rundgang zu den ehemaligen deutschen bzw. französischen Stellungen zu ge- langen. Kaysersberg mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer ist eines der malerischsten Orte des Elsass. Das Kloster Mont Sainte-Odile ist seit dem 7. Jahrhundert ein wichtiges geistiges Zentrum. Von dort aus genießen wir einen herrlichen Ausblick in die Oberrheinebene. Den Abschluss der Reise bilden die Besichtigung von Obernai und der einzigartigen romanischen Kirche von Rosheim. Leitung: Jutta Kling  

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